Fragen ohne Antwort
Zu den größten ungelösten Fragen der Menschheit und Wissenschaft zählen das Verständnis von dunkler Materie/Energie, der Ursprung des Lebens, die Möglichkeit ausserirdischen Lebens, Bewusstsein in Maschinen, die Vereinigung der Physik (Quantengravitation) und die Überwindung der Lichtgeschwindigkei, die vollständige Heilbarkeit von Krankheiten und verschiedene ungelöste mathematische Rätsel (Millennium-Probleme). So geht es etwa bei den Navier-Stokes-Gleichungen um den mathematischen Beweis für die Existenz und Glattheit von Lösungen bei der Strömung von Flüssigkeiten und Gasen. Oder bei der Yang-Mills-Theorie um die Existenz einer „Massenlücke“ in der Quantenfeldtheorie. Oder das P-NP-Problem, eine zentrale Frage der Komplexitätstheorie in der theoretischen Informatik: Dabei geht es um die Frage, ob die Menge der Probleme, die schnell lösbar sind (P), und die Menge der Probleme, bei denen man eine vorgeschlagene Lösung schnell auf Korrektheit überprüfen kann (NP), identisch sind. Die Komplexitätstheorie klassifiziert Probleme, die von Computern berechnet werden können, anhand des zu ihrer Lösung erforderlichen Aufwands von Zeit oder Speicher, genauer: danach, wie schnell der Aufwand mit der Größe des Problems wächst.
Auch die Geschichte unserer Welt ist voller faszinierender Mysterien und Rätsel. Unglaubliche Phänomene, Überlieferungen und Fundstücke stellen die etablierten Wissenschaften vor Fragen, die scheinbar selbst mit dem modernen Wissen unserer Zeit nicht zu beantworten sind. Die Wissenschaft hat sich zwar deutlich weiterentwickelt und beginnt Mysterien von vor Tausenden von Jahren aufzudecken, viele Fragen bleiben jedoch bis heute unbeantwortet. Trotz der Entwicklung und Verbesserung von verschiedenen Forschungstechniken gibt es bis heute geschichtliche Fakten, die nicht erklärt werden können. Doch es liegt in der Natur der Menschen, dass sie Geheimnisse spannend finden. Rätsel zu lösen, ist etwas, das den menschlichen Geist schon immer fasziniert und herausgefordert hat. Es gibt zahlreiche ungelöste Geheimnisse der Wissenschaft, die bis heute Rätsel aufgeben, wie z. B. der Placebo-Effekt . Sicher ist nur das es ihn gibt. Wenn man Schmerzpatienten statt Morphium nur eine ganz normale Salzlösung verabreicht, berichten diese, dass die Schmerzen genauso leichter werden. Fabrizio Benedetti von der Universität Turin hat in einem neuen Expariment einen Stoff der Kochsalzlösung hinzugefügt, der die Aufnahme von Morphium blockiert. Plötzlich war der Placebo-Effekt weg und die Schmerzen wieder da. Der Körper hat durch die Überzeugung also die Kochsalzlösung anscheinend tatsächlich, wie richtiges Morphium aufgenommen.
Die Welt ist voller ungelöster Rätsel, von faszinierenden Naturphänomenen bis hin zu geheimnisvollen archäologischen Stätten, welche die menschlich Vorstellungskraft herausfordern. Der Roopkund Lake, auch bekannt als der „Skelettsee“, ist ein mysteriöser Gletschersee im indischen Bundesstaat Uttarakhand im Garhwal-Himalaya. Er liegt auf einer extremen Höhe von etwa 5.020 Metern am Fuße der Gipfel Trishul und Nanda Ghunti. Der See erlangte weltweite Bekanntheit durch die Entdeckung von hunderten menschlichen Skeletten, die am Ufer und im Wasser verstreut liegen. DNA-Analysen zeigen, dass die Toten aus verschiedenen Epochen stammen. Im See liegen die Knochen von Menschen unterschiedlicher genetischer und kultureller Gruppierungen, die zudem im Abstand von rund 1.000 Jahren starben. Eine Gruppe starb um 800 n. Chr., während eine andere Gruppe erst im 19. Jahrhundert dort ums Leben kam. Vollständige Genomsequenzierungen von 38 Individuen ergaben, dass mindestens drei verschiedene genetische Gruppen unter den Skeletten von Roopkund sind. Die erste Gruppe besteht aus 23 Individuen, die mit Menschen aus dem heutigen Indien verwandt sind. Jedoch gehörten sie nicht einer einzigen Population an, sondern stammten abermals von vielen verschiedenen Gruppen ab. Die zweitgrößte Gruppe (14 Personen) weist eine Abstammung aus dem Mittelmeerraum auf und ist genetisch mit den heutigen Bewohnern Griechenlands und Kretas verwandt. Die DNA eines weiteren Individuums weist auf einen Ursprung in Südostasien hin Was die Menschen letztendlich hierher führte und wie sie zu Tode kamen, ist ein Rätsel. Viele Schädel weisen tödliche Verletzungen auf, die laut Wissenschaftlern von einem plötzlichen, heftigen Hagelsturm mit etwa tennisballgroßen Hagelkörnern stammen könnten.
Weitere rätselhafte Vorkommnisse:
Auch die Frage, was Leben ist und wie es entsteht, beschäftigt die Menschheit seit frühesten Zeiten. Die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA beschreibt Lebens wie folgt : „Leben ist ein chemisches System, das zu darwinistischer Evolution fähig ist.“ Doch die Grenze, wo Leben beginnt und wo es sich von Molekülen unterscheidet, die sich zu komplexeren Substanzen zusammenfügen, bleibt damit ungeklärt. Leben ist komplex und organisiert. Leben in Form einiger weniger Atome oder Moleküle gibt es nicht. Ein lebendiger Organismus kann von sich selbst eine Kopie herstellen, und auch den Mechanismus, der das Kopieren ermöglicht, weitergeben. Leben ist autonom in dem Sinn, dass ein Organismus ohne Steuerung durch andere existieren kann. Das schließt Viren aus. Diese haben keinen eigenen Stoffwechsel und können sich nur dadurch vermehren, dass sie ihre genetischen Informationen in das Erbgut der Wirtszellen einschleusen. Viele hunderte Forscher haben sich schon mit der Frage was ist Leben beschäftigt und doch konnte keine hundertprozentige Antwort gefunden werden.
Der Amerikanische Bürgerkrieg wurde zwischen 1861 und 1865 zwischen sieben Südstaaten (die Konföderation) und den restlichen Staaten (die Union) ausgefochten. Gegen Ende des amerikanischen Bürgerkriegs, als 1865 die Armee der Union kurz vor dem Sieg stand, fragten sich die Anhänger der Konföderation, was mit ihrem restlichen Gold passieren sollte. In einem Versuch, das Kapital zu retten, zahlte der Finanzminister George Trenholm das riesige Vermögen aus. Als sie schließlich überrollt wurden, war all das Gold, Silber und die Juwelen verschwunden. Über das verschwundene Gold ranken sich zahlreiche Theorien, von denen beispielsweise eine besagt, dass das Gold unter den Plantagenbesitzern aufgeteilt und in der Gegend vergraben wurde. Keiner weiß jedoch, was wirklich passiert ist. Eine weitere Geschichte über verstecktes konföderiertes Gold besagt, dass die Konföderation Geld nach Columbia, Tennessee, brachte. Berichten zufolge wurden 100.000 Dollar in Gold- und Silbermünzen in zwei Holzkisten mit dem Wagen transportiert. Als die Männer, die das Geld transportierten, sich Athens, Alabama, näherten, steckte der Wagen in einem schlammigen „Sumpfloch“ fest. Als sie versuchten, den Wagen freizubekommen, wurden sie gewarnt, dass Unionssoldaten unterwegs waren. Aus Angst, dass das Geld in die Hände der Union fallen würde, begruben die Männer die Kisten mit Gold und Silber etwa eine halbe Meile westlich einer alten Flussüberquerung, etwa vier Meilen nördlich von Athens, Alabama im Limestone County. Die Münzen wurden nie wieder gefunden.
Ein weiteres Mysterium begann, als zwei amerikanische Schiffe einen Notruf in Morsecode vom niederländischen Schiff Ourang Medaner hielten. Dies ereignete sich zwischen Juni 1947 und Februar 1948 (das genaue Datum ist nicht bekannt). In der Nachricht wurde um Hilfe gebeten und angegeben, dass die Besatzung tot sei. Das Schiff Silver Star machte sich auf zur Rettung und fand bei seiner Ankunft die gesamte Besatzung tot vor. Der Kapitän der Silver Star war schockiert über den Anblick der Toten und schleppte das Schiff ab. Doch im Frachtraum der Ourang Medan kam es zu einer Explosion, die das Schiff zum Sinken brachte und alle Hinweise, die zur Lösung des Rätsels um die tote Besatzung hätten beitragen können, auf den Grund des Meeres zog. Eine Theorie über die Todesursache der Besatzung besagt, dass die Ourang Medan Chemikalien geladen hatte und die Crew an freigesetzten Gasen erstickte. Die Bewegung durch das Abschleppen des Schiffes führte dann zur Explosion. Andere sind wiederum der Meinung, dass diese Geschichte nichts weiter als eine Legende ist oder einfach Seemannsgarn, von der bis heute keine Beweise vorliegen.