Telekinese
Telekinese nennt man die Bewegung von Gegenständen ohne Berührung, lediglich durch Gedankenkraft. Die psychische Kraft vermag sich in alle Kräfte umzusetzen und zu verwandeln, sei es in Elektrizität, in Wärme, in Licht oder in eine sichtbare Bewegung. Einige Forschungsarbeiten scheinen auch Belege für die Telekinese (auch Psychokinese genannt) zu liefern. Telekinese (oder Psychokinese) ist eine psychische Kraft mit der eine Bewegung oder Ortsveränderung von Gegenständen bewirkt werden kann. Ein wissenschaftlich nachvollziehbarer Nachweis ist bisher nicht erbracht worden. In den 1970er Jahren experimentierte der deutsch-amerikanische Physiker Helmut Schmidt mit einem selbst entwickelten Zufallsgenerator auf der Basis von radioaktivem Zerfall, dessen Impulse in Lichtsignale umgesetzt wurden (d. h. entweder leuchtete ein rotes Lämpchen oder ein grünes auf). Versuchspersonen hatten die Aufgabe, diese Lichtsignale durch Gedankenkraft zu beeinflussen (z. B. das grüne Lämpchen solle häufiger aufleuchten als das rote). Und tatsächlich zeigte sich eine immer wiederholende Abweichung. Eine 2006 durchgeführte Metaanalyse, in der 380 Studien über Psychokinese ausgewertet wurden, kam jedoch zu dem Schluss, dass Psychokinese nicht erwiesen ist. Unabhängig von der wissenschaftlichen Meinung konnte Psychokinese bei kleinen Stichproben gelegentlich beobachtet werden. Eine andere durchgeführte Metaanalyse ergab wiederum, dass es sich um einen robusten Effekt handelt. Oft wird unterschieden zwischen der Makropsychokinese, bei der Gegenstände sichtbar verformt oder bewegt werden, und der Mikropsychokinese, bei der elektronische Schaltkreise oder radioaktiver Zerfall beeinflusst werden sollen. Sonderfälle der Telekinese sind die Retro-Psychokinese, Pyrokinese, Kryokinese, Aerokinese, Ferrokinese, Hydrokinese sowie Biokinese.
- Bei der Retro-Psychokinese können angeblich Daten beeinflusst werden, die bereits in der Vergangenheit erzeugt wurden. Die Anwender können zufällig generierte, aber nicht untersuchte Daten verändern, bevor ihnen die Daten vorgelegt werden.
- Pyrokinese ist die angebliche Fähigkeit, Feuer allein durch Gedanken zu entzünden. Der Anwender kann einfache Kerzen entzünden, Gebäude entzünden, Menschen entzünden, oder durch Selbstentzündung sterben lassen. Kreaturen die angeblich Pyrokinese beherrschen sind Engel, Seraphim, Dämonen, einige heidnische Götter, einige Geister, Hexen (durch Magie) oder Menschen (durch Magie).
- Kryokinese ist die Fähigkeit allein durch Gedanken Wasser gefrieren zu lassen. Kryokinese basiert dabei wie die meisten anderen Fähigkeiten auf den mentalen Fähigkeiten des Anwenders.
- Aerokinese ist die mentale Einflussnahme auf Luft,
- Ferrokinese ist die Fähigkeit, magnetische Phänomene alleine durch Gedankenkraft beeinflussen zu können.
- Hydrokinese ist die Fähigkeit Wasser zu erschaffen oder es zu manipulieren.
- Biokinese ist die Fähigkeit biologische Systeme z. B. einen physischen Körper in unmittelbarer Nähe chemisch und zellulär zu beeinflussen. Diese Fähigkeit besitzen angeblich Engel, Dämonen Nephilim und die apokalyptischen Reiter.
Alle diese Phänomene wurden angeblich schon beobachtet. So berichtet der Astrologe A. M. Grimm (geb. 1892) dass der Magnetopath F. A. Fick aus Mainz, durch Willenskonzentration also Telekinese, Steine bewegen konnte. Fick saß dabei auf einem Stuhl, in ziemlicher Entfernung lag ein mittelgroßer Stein. Eine materielle Verbindung mit Fick war nicht gegeben. Fick fixierte den Stein eine Zeitlang, und kurz darauf begann dieser sich ruckartig auf ihn zu zu bewegen. Einzig die Teleportation ist nach heutigem Wissen unmöglich. Ent- und Rematerialisierung eines Körpers wurde noch nie beobachtet.
Anmerkung des Autors: Das Bild eines Malers aus der Renaissance zeigt Christus bei der Totenerwecckung des Lazarus ohne Aureole um den Kopf, den Blick auf den Toten gerichtet und mit den von den Fingersspitzen der Hände auf den Toten wirkende lange Fluidalstrahlen. Der Maler kennt also das Geheimnis von Biomagnetismus. Bei der biomagnetischen Therapie werden die Patienten einem (häufig pulsierenden) Magnetfeld ausgesetzt. Schon wenige Minuten Kontakt mit künstlich erzeugten Magnetströmen sollen ausreichen, um heilsame Prozesse im Körper anzustoßen. Obwohl verschiedene Formen der Magnetfeldtherapie in einigen Krankenhäusern und zunehmend auch in Arztpraxen mit Erfolg eingesetzt werden, gibt es bisher keine anerkannten, wissenschaftlichen Nachweise für die Wirksamkeit der Magnetfeldtherapie.