Mysteriöse Ufo-Bilder: Felszeichnungen, Fresken und Fotos

Utsuro-bune ist die Bezeichnung für ein Boot oder Schiff, das nach einer Legende Anfang des Jahres 1803 an der japanischen Küste strandete.

Auffallend ist dabei vor allem die Ähnlichkeit mit der klassischen Darstellung einer fliegenden Untertasse oder eines Ufos. Die Legende wurde in mindestens drei wichtigen Texten aus dem 19. Jahrhundert erwähnt: im Toen Shōsetsu (1825), im Hyoryu Kishu (1835) und im Ume-no-chiri (1844). Am 22. Februar 1803 stießen Fischer in der Provinz Hitachi (heute Präfektur Ibaraki) auf ein seltsames, rundes Gefäß, das an die Küste gespült worden war. Es wurde als etwa 5,4 Meter breit und 3,3 Meter hoch beschrieben. Die obere Hälfte bestand aus Holz und Glasfenstern, während die untere Hälfte mit Metallplatten verstärkt war. Im Inneren befanden sich unbekannte Schriftzeichen. Aus dem Boot stieg eine junge Frau (ca. 18–20 Jahre alt) mit blasser Haut und rötlichem Haar. Sie trug Kleidung aus unbekannten Stoffen und sprach eine Sprache, die niemand verstehen konnte. Die Frau hielt eine quadratische Box fest umschlossen, die sie niemandem anvertrauen wollte. Da die Fischer keine Möglichkeit zur Verständigung sahen und Unheil fürchteten, setzten sie die Frau mitsamt ihrem Boot wieder auf dem Meer aus. Aufgrund der scheibenförmigen Form des Objekts und der metallischen Beschaffenheit wird das Ereignis von den Prä-Astronautikern als Beleg für eine außerirdische Begegnung im alten Japan gesehen.

Ein Flugblatt, das um 1566 von Samuel Apiarius zu Basel gedruckt wurde, berichtet von einer „seltsamen Gestalt am Himmel“. Gemäß der Überlieferung sollen an drei Tagen (am 25. und 28. Juli sowie am 7. August) des Jahres 1566 über Basel jeweils „wunderliche“ Sonnenauf- und -untergänge beobachtet worden sein: Beim ersten Mal sei die Sonne „blutfarben“ und „ohne Schein und Glanz“ untergegangen, der in der folgenden Nacht aufgehende Mond wurde ebenfalls blutrot. Beim zweiten Mal sei die Sonne während ihres Aufgangs hingegen erneut so rot gewesen, dass alles, was sie anstrahlte, aussah, als wäre es „blutig“. Am Morgen des 7. August schließlich seien vor der aufgehenden Sonne „viele große, schwarze Kugeln in der Luft“ (vil großer schwartzer kugelen im lufft) gesehen worden und vor der Sonne erschienen. Die schwarzen Kugeln hätten sich zunächst vor und neben der Sonne bewegt, dann aber wären sie „mit großer Schnelle und Geschwindigkeit hin- und hergeflogen und gegeneinander geprallt, als ob sie einen Streit führten. Einige von ihnen wurden rot und feurig, zerfielen und erloschen dann“ (mit großer schnelle unnd geschwinde gefaren / auch widerkeert gegen einandern gleichsam die ein streyt fürten / deren etlich roht und fhürig worden / volgends verzeert und erloschen). In der Ufologie wird das Basler Flugblatt als Indiz oder gar Beweis für angebliche Ufo-Besuche durch Ausserirdische in früherer Zeit herangezogen. Hintergrund sind hierbei die Beschreibungen der zahlreichen Zeugenberichte, welche am Himmel kämpfende Ufos beschreiben. Merkwürdig ist, dass die zahlreichen, frühzeitlichen Berichte über „Himmelsspektakel“ teilweise wortgleich dieselbe Ereignisbeschreibung vortragen. Die Berichte mit ihren stets gleichen Inhalten ändern sich selbst über die Jahrhunderte hinweg nicht in ihrer Grundstruktur  und auch die am Ereignis beteiligten Objekte seien immer dieselben. Stets gehe es um Kugeln, Bälle und/oder diskusförmige Objekte von erstaunlicher Manövrierfähigkeit, welche sich vor der Sonne am Himmel und im Weltraum Kämpfe lieferten. Vielleicht doch aus ausserirdische Besucher.

Weitere Bilder die  Hypothesen über den extraterrestrischen Ursprung von UFOs belegen sollen und  als historischer Beleg für Begegnungen der dritten Art in früherer Zeit angesehen werden. 

Die UFO-Fotos von McMinnville wurden 1950 auf einer Farm in der Nähe von McMinnville im US-Bundesstaat Oregon von dem Farmerehepaar Paul und Evelyn Trent aufgenommen. Sie gelten als einige der berühmtesten und am intensivsten analysierten Aufnahmen eines unidentifizierten Flugobjekts. Ort der Sichtung war ein Bauernhof in der Nähe von McMinnville (Dayton), Oregon, USA. Evelyn entdeckte ein metallisches, scheibenförmiges Objekt am Himmel, während sie ihre Hühner fütterte, und rief ihren Mann, der daraufhin zwei Schwarz-Weiß-Fotos mit einer Kodak-Kamera machte. Die Fotos zeigen ein flaches, diskusförmiges Objekt mit einem kleinen Aufsatz (einer Art Turm oder „Antenne“) auf der Oberseite. Zahlreiche Untersuchungen, darunter auch Analysen für das Project Blue Book, konnten die Bilder nicht eindeutig als Fälschung entlarven. Experten bestätigten, dass die Originalnegative keine Anzeichen von Doppelbelichtung oder Retusche aufwiesen. 1967 wurden die Negative der Fotos von Dr. William K. Hartmann, einem Astronomen, der als Ermittler für das Condon Committee arbeitete untersucht. Das Condon Committee ist ein staatlich finanziertes UFO-Forschungsprojekt mit Sitz an der University of Colorado Boulder. Hartmann interviewte die Trents und war von ihrer Aufrichtigkeit beeindruckt. In seiner Analyse schrieb Hartmann an das Committee: Dies ist einer der wenigen UFO-Berichte, bei dem alle untersuchten geometrischen, psychologischen und physischen Faktoren mit der Behauptung übereinstimmen, dass ein außergewöhnliches Flugobjekt, silbrig, metallisch, scheibenförmig, mehrere zehn Meter im Durchmesser und offensichtlich künstlich, in Sichtweite von zwei Zeugen flog.“  Skeptiker vermuten hingegen, dass es sich um ein kleines Modell handeln könnte  (z. B. eine Radkappe), das an derStromleitung aufgehängt war, die auf den Fotos am oberen Rand zu sehen ist. Obwohl die Trents bis zu ihrem Tod (Evelyn 1997, Paul 1998) an der Echtheit ihrer Geschichte festhielten und nie finanziellen Profit daraus schlugen, bleibt die Debatte zwischen Ufologen und Skeptikern bis heute bestehen.

Zwei Wanderer knipsten 1990 ein Foto von einem rautenförmiges Objekt, das Rätsel aufgibt. Im Vordergrund des Bilds mit dem nicht identifizierten Luftphänomen (Unidentified Aerial Phenomena, UAP ist ein rautenförmiges Objekt zu sehen. Im Hintergrund des Fotos ist ein Flugzeug auszumachen, bei dem es sich laut dem britischen „Mirror“ um ein britisches Kampfflugzeug handelt. Damals hatten die Wanderer laut „Daily Mail“ ausgesagt, dass das metallische Objekt etwa 30 Meter gemessen habe und lautlos am Himmel schwebte. In der Ferne seien die Kampfjets vorbeigeflogen. Angeblich schoss das Objekt dann schnell nach oben und verschwand. Die Aufnahme entstand zusammen mit fünf weiteren im August 1990 an einem Berghang in der Nähe von Calvine (Schottland). Der Daily Mail veröffentlichte die Fotos allerdings nicht, sondern gab sie an das Verteidigungsministerium weiter. Die Originalnegative und Abzüge verschwanden anschließend. Wahrscheinlich wurden sie unter Verschluss genommen. Dafür spricht auch eine vom Verteidigungsministerium durchgeführte Expertenanalyse die zu dem Schluss kam, dass die Fotos „keine Fälschungen“ seien.  Die  Untersuchungen der Sichtungen wurden mit dem Hinweiss „Objekt ungeklärt“ abgeschlossen. Erst Nick Pope,  ein ehemaliger Referent des Verteidigungsministeriums, der von 1991 bis 1994 dem Sek(AS)2 des sogenannten „UFO-Referats“ zugeteilt war, erwähnt die Fotos wieder in seinem Buch „Open Skies, Closed Minds“. Nach jahrelangen Recherchen konnte der Wissenschaftlers und Journalisten Dr. David Clark wundersamerweise  eines der Fotos ausfindig machen und veröffentlichen. Clarke ist außerordentlicher Professor an der Sheffield Hallam University in South Yorkshire, England. Vielleicht beweist dieses Foto endlich die Existenz von UFOS.