Die Bundeslade

Die Existenz der Bundeslade ist biblisch überliefert.

Im Islam wird der Begriff Sakīna, ein im Koran erwähnter Seelenzustand bisweilen in Zusammenhang mit der Bundeslade erwähnt. Sie bewirkt göttliche Gegenwart und ist, besonders im Kriegsfall, Garant göttlichen Einwirkens. Sie enthielt nach biblischer Darstellung unter anderem die zwei Steintafeln mit den Zehn Geboten, die Mose von Gott erhielt. Die Bundeslade musste mit zwei Holzstangen, die durch Ringe an den Seiten gesteckt werden, getragen werden, denn das Berühren der Bundeslade selbst führt zum Tod durch Gottes Hand . Die Bibel berichtet von einem Fall, in dem ein Mann namens Ussa die Bundeslade berührte, weil sie vom Ochsenkarren zu fallen drohte und daraufhin von Gottes Zorn erschlagen wurde. Solche biblischen Erzählungen haben zu Spekulationen geführt, die Bundeslade sei ein elektrischer Kondensator gewesen, ähnlich der viel später erfundenen Leidener Flasche. Ähnlich wie bei der Leidener Flasche sind auch bei der Bundeslade zwei Schichten aus leitendem Material (nämlich Gold) durch ein nichtleitendes Material (das Akazienholz) getrennt. Beweise für die Existenz der Bundeslade gibt es bisher nicht. Alle Berichte über angebliche Funde der Bundeslade stützen sich ausschließlich auf mündliche Aussagen. Dem zweiten Buch der Makkabäer (2 Makk 2,5) zufolge hat der Prophet Jeremia, vor der Eroberung und Plünderung Jerusalems im Sommer des Jahres 587 v. Chr. durch Nebukadnezars II , die Bundeslade zusammen mit der Stiftshütte (zerlegbarer Zelttempel) und einem Räucher Altar am Berg Nebo in einer Höhle vergraben. Man beruft sich bei dieser Aussage auf alte überlieferte Schriften:  2 Makk 2, 5-7: Als sie nun an den Berg kamen, darauf Mose gewesen war und des Herrn Erbland gesehen hatte (Das ist der Berg Nebo), fand Jeremia eine Höhle; darein versteckte er die Hütte, die Lade und den Altar des Rauchopfers und verschloss das Loch. Aber etliche, die auch mitgingen, wollten sich das Loch merken und zeichnen, sie konnten’s aber nicht finden. Da das Jeremia erfuhr, strafte er sie und sprach: Diese Stätte soll kein Mensch finden noch wissen, bis der Herr sein Volk wieder zuhauf bringen und ihnen gnädig sein wird … Nach der biblischen Beschreibung war die Bundeslade eine innen wie außen mit Gold überzogene Truhe aus Akazienholz.:

  • Ex 25,10 Macht eine Lade aus Akazienholz, zweieinhalb Ellen lang, anderthalb Ellen breit und anderthalb Ellen hoch! 
  • Ex 25,11 Überzieh sie innen und außen mit purem Gold und bring daran ringsherum eine Goldleiste an!

Im Buch Exodus, Kapitel 25 , 11-20 wird das Aussehen der Bundeslade akribisch genau beschrieben:

Macht eine Lade aus Akazienholz, zweieinhalb Ellen lang, anderthalb Ellen breit und anderthalb Ellen hoch! Überzieh sie innen und außen mit purem Gold und bring daran ringsherum eine Goldleiste an! Gieß für sie vier Goldringe und befestige sie an ihren vier Füßen, zwei Ringe an der einen Seite und zwei Ringe an der anderen Seite! Fertige Stangen aus Akazienholz an und überzieh sie mit Gold! Steck die Stangen durch die Ringe an den Seiten der Lade, sodass man die Lade damit tragen kann.  Die Stangen sollen in den Ringen der Lade bleiben; man soll sie nicht herausziehen. In die Lade sollst du die Bundesurkunde legen, die ich dir gebe. Verfertige auch eine Deckplatte aus purem Gold zweieinhalb Ellen lang und anderthalb Ellen breit! Mach zwei Kerubim aus getriebenem Gold und arbeite sie an den beiden Enden der Deckplatte heraus! Mach je einen Kerub an dem einen und dem andern Ende; auf der Deckplatte macht die Kerubim an den beiden Enden! Die Kerubim sollen die Flügel nach oben ausbreiten, mit ihren Flügeln die Deckplatte beschirmen und sie sollen ihre Gesichter einander zuwenden; der Deckplatte sollen die Gesichter der Kerubim zugewandt sein. Setz die Deckplatte oben auf die Lade und in die Lade leg die Bundesurkunde, die ich dir gebe. Dort werde ich mich dir zu erkennen geben und dir über der Deckplatte zwischen den beiden Kerubim, die auf der Lade der Bundesurkunde sind, alles sagen, was ich dir für die Israeliten auftragen werde.

Der Legende nach soll die Bundeslade die Macht Gottes enthalten und war mit besonderen Kräften ausgestattet. Bei der Überschreitung des Jordan bewirkte sie, dass sich die Wasser des Flusses zurückzogen. So Jos 3,15-17: Und als die Träger der Lade an den Jordan kamen und die Füße der Priester, die die Lade trugen, das Wasser berührten – der Jordan war aber während der ganzen Erntezeit über alle Ufer getreten -, da blieben die Fluten des Jordan stehen. Das von oben herabkommende Wasser stand wie ein Wall in weiter Entfernung, bei der Stadt Adam, die in der Nähe von Zaretan liegt. Die zum Meer der Araba, zum Salzmeer, hinabfließenden Fluten dagegen liefen vollständig ab und das Volk zog Jericho gegenüber durch den Jordan. Die Priester, die die Bundeslade des Herrn trugen, standen, während ganz Israel trockenen Fußes hindurchzog, fest und sicher mitten im Jordan auf trockenem Boden, bis das ganze Volk den Jordan durchschritten hatte. Am bekanntesten ist jedoch die Geschichte vom Fall der Stadt Jericho, deren Mauern einstürzten, nachdem die Lade siebenmal um die Stadt getragen worden war. So Jos 6,1-5: Jericho hielt wegen der Israeliten die Tore fest verschlossen. Niemand konnte heraus und niemand konnte hinein. Da sagte der Herr zu Josua: Sieh her, ich gebe Jericho und seinen König samt seinen Kriegern in deine Gewalt.Ihr sollt mit allen Kriegern um die Stadt herumziehen und sie einmal umkreisen. Das sollst du sechs Tage lang tun. Sieben Priester sollen sieben Widderhörner vor der Lade hertragen. Am siebten Tag sollt ihr siebenmal um die Stadt herumziehen und die Priester sollen die Hörner blasen. Wenn das Widderhorn geblasen wird und ihr den Hörnerschall hört, soll das ganze Volk in lautes Kriegsgeschrei ausbrechen. Darauf wird die Mauer der Stadt in sich zusammenstürzen; dann soll das Volk hinübersteigen, jeder an der nächstbesten Stelle. Nach einer Überlieferung der Thora, der hebräischen Bibel, wurden die Steintafeln mit den Zehn Geboten Gottes in der Bundeslade von den Israeliten auf ihren Wanderungen mitgeführt.  Der Prophet Samuel berichtet, dass die Lade nach einer militärischen Niederlage der Israeliten in die Hand der Philister fiel:

1 Sam 4,10-11: Da traten die Philister zum Kampf an und Israel wurde besiegt, sodass alle zu ihren Zelten flohen. Es war eine sehr schwere Niederlage. Von Israel fielen dreißigtausend Mann Fußvolk. Die Lade Gottes wurde erbeutet…

1 Sam 5,1Die Philister brachten die Lade Gottes, die sie erbeutet hatten, nach Aschdod.

1 Sam 5,6: Die Hand des Herrn lastete schwer auf den Einwohnern von Aschdod, und er versetzte sie in Schrecken und schlug Aschdod und sein Gebiet mit der Beulenpest.

1 Sam 6,1: Die Lade des Herrn war sieben Monate lang im Gebiet der Philister. Nach weiteren Ausbrüchen der Beulenpest wurde sie den Israeliten zurückgegeben und dann laut 1 Sam 6,12  zunächst in Bet Schemesch aufbewahrt worden sein. Bet Schemesch ist eine archeologische Siedlung die etwas westlich der heutigen Stadt liegt; der Tell wurde Anfang des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Diese Stadt, die unter anderem von Kanaanäern und Hyksos besiedelt war, geht in das 18. Jahrhundert v. Chr. zurück. In der Bibel wird Bet Schemesch mehrfach erwähnt, z. B. im Zusammenhang mit der Eroberung des Landes durch die Israeliten (Jos 21,16 ) und bei der Rückkehr der von den Philistern gestohlenen Bundeslade (1 Sam 6,12 ). Da Bewohner Bet Schemeschs dabei von der Weizenernte aufsahen und die Bundeslade erblickten, erschlug Gott 70 Mann aus dem Volk (1 Sam 6,19 ). Später soll sie nach Kirjat-Jearim ins Haus Abinadabs gebracht worden sein. wo sie während der nächsten zwanzig Jahre aufbewahrt wurde. Auf dem Hügel von Kirjat-Jearim stand damals ein großer Tempel, der von Jerobeam II., dem Herrscher des Nordreichs Israel, gebaut worden war. Nahe an der Grenze zwischen Judäa und seinem Herrschaftsgebiet Israel, das unter anderem das heutige Westjordanland umfasste, wollte er mit demTempel in Kirjat-Jearim ein Zeichen setzen. Damit wollte er manifestieren, dass er de facto auch über Judäa herrschte. Die Bundeslade, könnte von Jerobeam II. als das heiligste Objekt seines vereinigten Israels entwendet und im neuen Tempel auf der monumentalen Plattform in Kirjat-Jearim aufgestellt worden sein. Dass die Bundeslade je in Kirjat-Jearim war, ist aber nicht zu beweisen. Die Überführung der Bundeslade nach Jerusalem erfolgte dann durch König David. So steht es geschrieben im zweiten Buch Samuel:

2 Sam 6: David versammelte wiederum alle jungen Krieger aus Israel, dreißigtausend Mann, brach auf und zog mit seinem ganzen Heer nach Baala in Juda, um von dort die Lade Gottes heraufzuholen, über der der Name des Herrn der Heere, der über den Kerubim thront, ausgerufen worden ist. Sie stellten die Lade Gottes auf einen neuen Wagen und holten sie so vom Haus Abinadabs, das auf einem Hügel stand; Usa und Achjo, die Söhne Abinadabs, lenkten den neuen Wagen. 

Nach der biblischen Überlieferung brachte König David  die Bundeslade in den Tempel auf dem Moriah-Plateau, dem sogenannten Jerusalemer Tempelberg. Im Jahr 587/586 eroberte Nebukanezar II Jerusalem und plünderte den Tempel. Seither gilt die Bundeslade – ihre vorherige Anwesenheit vorausgesetzt – als verschollen.  Es wurden mehrere mögliche Orte für den Standort der Bundeslade vorgeschlagen: Mount Nebo in Jerusalem, die äthiopisch-orthodoxe Tewahedo-Kirche in Aksum, eine tiefe Höhle in den Dumghe-Bergen im südlichen Afrika, die Kathedrale von Chartres in Frankreich, die Basilika St. John Lateran in Rom, der Mount Sinai im Tal von Edom, Herdewyke in Warwickshire, England, der Hügel von Tara in Irland und usw.  Für ein mögliches Versteck in den Dumghe-Bergen sprechen folgende Indizien.  Der Dumghe ist der heilige Berg des afrikanischen Stamm der Lemba . Die Lemba sind eine afrikanische Bantu-Ethnie, die im südlichen Afrika in den Staaten Simbabwe, Südafrika und Malawi lebt. Sie bekennen sich zum Judentum, Christentum oder zum Islam. Es gibt die Hypothese, dass sie direkte Nachfahren der Israeliten sind. Ein Gentest konnte tatsächlich nachweisen, dass die Lemba auf das Geschlecht der Cohen-Priester des Salomonischen Tempels zurückgeführt werden können. Nach eingehenden DNA-Analysen sind 52 Prozent der Männer des Buba-Klans Träger des Cohen Modal Haplotypus, eines Y-Chromosoms, das die Mitglieder des jüdischen Priesterklans der Kohanim auszeichnet. Der Orientologe Professor Tudor Parfitt sorgte Ende der 1980er Jahre mit seiner Theorie für aufsehen, dass es sich bei den südafrikanischen Lemba um einen der verschollenen Stämme Israels handele. Ein Teil der Lemba, vor allem die in Südafrika, sehen sich selbst als Juden an. Ihre Vorfahren sollen demnach vor ca. 2700 Jahren Israel verlassen haben. Damals eroberten die Assyrer das israelische Nordreich. Gewisse religiöse Praktiken der Lemba,, die denen des Judentums entsprechen und eine Herkunft aus dem Nahen Osten nahelegen unterstützen diese Hypothese. Die Lemba essen kein Schweinefleisch, praktizieren die Beschneidung der Jungen, sie schächten ihr Vieh, die männlichen Lemba tragen eine Kippa und seit dem späten 20. Jahrhundert werden auf ihren Gräbern Davidsterne dargestellt. Nach ihrer Gründungslegende besaßen die Lemba ein tragbares Wanderheiligtum, das Ngoma Lugundu („Trommel der Ahnen“) genannt wird und das sie aus dem „Norden“ in ihre heutige Heimat geführt haben soll. Ein Vergleich mit der Bundeslade der biblischen Israeliten liegt nahe. Im Gegensatz zur Bundeslade ist das Ngoma Lugundu kein tragbarer Schrein, sondern ein tragbares, trommelähnliches Instrument. Es war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehrere Jahrzehnte verschollen, bis sie 2007 wiederentdeckt wurde. Ihr Alter wird auf ca. 700 Jahre geschätzt.

Auch ein Standort der Bundeslade in der Kathedrale Notre-Dame von Chartres ist möglich aber unwahrscheinlich. Im Jahr 876 weihte Karl der Kahle dort aber eine Kirche und übergab dem Sanktuarium eine heilige Reliquie, die als Sancta Camisia bezeichnete Tunika, die die Jungfrau Maria bei der Verheißung der Geburt Jesu durch den Erzengel Gabriel  getragen haben soll. Heute ist in der Kathedrale ein ungefähr 30 × 30 cm großes Tuch dieser Tunika zu besichtigen. Auch ein Versteck auf dem Berg Sinai ist eher unwahrscheinlich. Der Berg Sinai ist der Berg , auf dem Moses laut dem Buch Exodus in der hebräischen Bibel die Zehn Gebote von Gott gegeben wurden.  Im Buch Deuteronomium wird jedoch beschrieben, dass sich diese Ereignisse am Berg Horeb ereigneten . „Sinai“ und „Horeb“ wird unter Bibelgelehrten im Allgemeinen aber gleichgesetzt.  Ex 3,1-2: Mose weidete die Schafe und Ziegen seines Schwiegervaters Jitro, des Priesters von Midian. Eines Tages trieb er das Vieh über die Steppe hinaus und kam zum Gottesberg Horeb. Dort erschien ihm der Engel des Herrn in einer Flamme, die aus einem Dornbusch emporschlug. Er schaute hin: Da brannte der Dornbusch und verbrannte doch nicht. Der in der Bibel beschriebene Standort des Berges Sinai bleibt allerdings umstritten.  Ex 19,2-3:  Sie waren von Refidim aufgebrochen und kamen in die Wüste Sinai. Sie schlugen in der Wüste das Lager auf. Dort lagerte Israel gegenüber dem Berg. Mose stieg zu Gott hinauf. Da rief ihm der Herr vom Berg her zu: Das sollst du dem Haus Jakob sagen und den Israeliten verkünden.  Die Bibel erzählt dass der Berg Sinai  in eine Wolke gehüllt war. Ex 24,15-17:  Dann stieg Mose auf den Berg und die Wolke bedeckte den Berg. Die Herrlichkeit des Herrn ließ sich auf den Sinai herab und die Wolke bedeckte den Berg sechs Tage lang. Am siebten Tag rief der Herr mitten aus der Wolke Mose herbei. Die Erscheinung der Herrlichkeit des Herrn auf dem Gipfel des Berges zeigte sich vor den Augen der Israeliten wie verzehrendes Feuer. Rauch und Feuer in der Bibel deuten darauf hin, dass der Berg Sinai ein aktiver Vulkan war.  Die Bibel würde angeblich einen Vulkanausbruch beschreiben. Dies schließt alle Berge der Halbinsel Sinai und ebenso im Gebirge Seir aus (ein Gebirge im Süden Israels).  Der Berg Seir liegt in einem Gebirge im Zentrum von Edom und wird von einigen Schriftgelehrten mit dem Sinai gleichgesetzt. Übrig bleiben drei Vulkane im biblischen Midian, im Nordwesten von Saudi-Arabien, von denen Hala l-Badr, ein 1.570 Meter hoher Vulkan in  in der Provinz Medina, im Nordwesten von Saudi-Arabien, der der bekannteste ist.  Einige Bibelforscher halten ihn für den Berg Sinai. Andere wiederum identifizierten den Jebel al-Madhbah ( Berg des Altars ) in Petra als identisch mit dem biblischen Berg Sinai. Das Tal, in dem Petra liegt, ist als Wadi Musa bekannt , was „ Tal von Moses“ bedeutet , und am Eingang zum Siq befindet sich Ain Musa, was „ Quelle von Moses“ bedeutet . Der arabische Chronist Numari aus dem 13. Jahrhundert behauptete, dass Ain Musa der Ort war, an dem Moses Wasser aus der Erde geholt hatte, indem er mit seinem Stab darauf schlug.

Laut dem babylonischen Talmud (Traktat Joma 52b) war es Rabbi Jehuda ben Lakish, ein jüdischer Gelehrter (Tannait), der im 2. Jahrhundert n. Chr. wirkte, der berichtete, dass König Josia (ca. 640-609 v. Chr.) die Bundeslade an einem geheimen Ort unter dem Tempelberg vergraben hat, als er die nahende Invasion durch die Ägypter voraussah. Josia (reg. ca. 640–609 v. Chr.) war ein bedeutender König von Juda, der mit acht Jahren den Thron bestieg. Er ist bekannt für seine radikale religiöse Reform, bei der er den Götzendienst beseitigte, den Tempel in Jerusalem renovierte und den zentralisierten Jahwe-Kult nach Entdeckung eines Gesetzbuches (vermutlich die Urform des Deuteronomiums) erneuerte. Die Überlieferung besagt, dass die Lade in einem unterirdischen Gang oder einer Kammer tief unter dem Tempelberg (in der Nähe des Felsendoms) versteckt wurde. Der Talmud erzählt von einem Kohen (Priester), der bei Holzreparaturen eine Bodenplatte bemerkte, die anders aussah als die anderen. Als er erkannte, dass dies der Versteckort sein könnte, und es einem anderen mitteilen wollte, starb er. 

Die Bundeslade ist angeblich schon mehrmals gefunden worden. So entdeckten Europäische Kreuzritter bei der Eroberung Jerusalems Tunnel und Höhlen im Tempelberg. In einer dieser Höhlen, der Zedekias Höhle soll sich zumindest eine Zeitlang die Bundeslade befunden haben. Die Höhle ist nach dem letzten König von Juda, Zedekia, benannt. Die Legende besagt, dass er während der babylonischen Belagerung durch einen Tunnel in dieser Höhle nach Jericho fliehen wollte. In der Höhle befindet sich auch ein Bauwerk der Tempelritter, dass die Bundeslade beherbergt haben könnte. Die 250 Meter lange Höhle diente wahrscheinlich schon beim Bau des ersten Tempels in Jerusalem als Steinbruch. Vielfach gesichert ist die Verwendung beim 2. Tempelbau und vor allem zur Zeit von Herodes. Sie lieferte kostbares Baumaterial für viele Prunkbauten der Stadt bis sie nach dem Bau der geschlossenen Stadtmauer um 1535 von Suleiman dem I. verschlossen wurde, da er durch sie das Eindringen von Feinden befürchtete. 1854 wurde der Zugang wieder entdeckt und der Steinbruch kurze Zeit wieder in Betrieb genommen. Die Tunnel existieren wirklich. Das Labyrinth unter dem Tempelberg besteht aus 14 hektar Räumen und 590 Tunnel und ist immer noch nicht ganz erforscht.  Archäologische Forschungen auf und unter dem Tempelberggelände sind von den islamischen Behörden heute aber streng untersagt. Hinweise auf einen Fund oder Verbleib der Bundeslade finden sich in den Überlieferungen des Templerordens und der Kreuzzüge auch keine. Falls die Templer die Bundeslade gefunden haben, haben sie diese wahrscheinlich mit nach Rom genommen. Zu denen, die später behaupteten, in ihrem Besitz zu sein, gehörten z. B. die Kanoniker der Lateranbasilika in Rom. Unter dem Hauptaltar stehe sie, verschlossen und für niemanden sichtbar, so hieß es erstmals um 1100 in einer Schrift, die später unter dem Titel Descriptio Lateranensis Ecclesiae zirkulierte. In der Lateranbasilika, einst die wichtigste päpstliche Residenz Roms und die älteste Basilika Roms, sei sie 600 Jahre lang aufbewahrt gewesen. Im Zuge von Restaurierungsarbeiten wurde die Bundeslade 1308 zunächst vom Hauptaltar in die Thomaskapelle und 1647 in den Apsisgang überführt. 1745 ließ Benedikt XIV. ließ dann drei heilige Gegenstände aus der Laterankirche entfernen und in das vatikanische Geheimarchiv unter dem Petersplatz bringen. Den Moses-Stab, den Aaron-Stab und die Bundeslade. Während er einen vierten Gegenstand – den Tisch des Letzten Abendmahls – zur weiteren Verehrung in der Basilika beließ (er befindet sich heute noch über dem Sakramentsaltar), ließ er die Lade und die Stäbe entfernen. Für eine Überführung der Bundeslade in das Geheimarciv des Vatikan gibt es jedoch keine Beweise. Das Vatikanische Archiv bewahrt über 85 Kilometer Regale mit historischen Dokumenten, Handschriften und Urkunden auf. Es handelt sich um ein Archiv für Schriftgut, nicht um ein Lagerhaus für antike physische Artefakte von der Größe der Bundeslade.

Auch die Katharer sollen im Besitz der Bundeslade gewesen sein. Sie sollen die Bundeslade in ihrer höchstgelegenen  Burg: dem Château de Montségur behütet und beschützt haben.  Die Katharer umgibt bis heute eine Aura des Geheimnisvollen. Dies rührt vor allem von den Legenden um ihren sagenumwobenen „Schatz“ her, den die Katharer, die auf der Burg Montségur lebten, im März 1244 vor ihren Belagerern in Sicherheit bringen konnten. Tatsächlich hüteten sie auf Montségur etwas, das die sie verfolgenden Inquisitoren als „von nicht mit Geld zu bemessendem Wert“ bezeichneten. Im Jahre des Herrn 1243 wurde die Burg Montsegur, die letzte Festung der Katharer, von Soldaten des Seneschalls von Carcassonne und circa 10 000 Kreuzrittern des Erzbischofs von Narbonne belagert. Nach zehnmonatiger Belagerung, geschwächt durch Hunger und den immerwährenden Angriffen der tausendfach überlegenen Streitkräfte der katholischen Kirche, gaben die Katharer schließlich auf. Einen Tag vor der Übergabe der Burg sollen sich vier Männer von den schroffen Felsen, die zur Burg führten, abgeseilt haben und verschwanden in der Dunkelheit. Ihre Namen waren Amiel-Alicart, Hugo, Udaut und Potevin. Der Legende nach brachten sie dabei das Heiligste der Katharer, wa auch immer es war, in Sicherheit. Vielleicht doch die Bundeslade.

Die meisten Forscher nehmen jedoch an, dass die Bundeslade bei den Kämpfen im Zuge der Eroberung Jerusalems durch Nebukanezar II  zerstört wurde. Bei der Zerstörung des 2. Tempels durch die Römer unter Titus im Jahr 70 n. Chr. war die Bundeslade nicht mehr da. Als die Römer den Tempel betraten, war das „Allerheiligste“ bereits leer. Der Triumphzug des Titus ist auf dem Titusbogen in Rom dargestellt und zeigt Beutestücke aus dem Tempel, wie die Menora (den siebenarmigen Leuchter) und die Schaubrottische, aber nicht die Bundeslade.

Gegen die Zerstörung der Bundeslade durch Nebukanezar II spricht aber eine Schilderung im zweiten Buch der Makkabäer (2 Makk 2,5). Dem zufolge hat der Prophet Jeremia und einige Helfer, vor Nebukadnezars Plünderung, die Bundeslade, das Zelt (Stiftshütte) und den Räucheraltar weggetragen und in einer Höhle auf dem Berg Nebo verborgen, „auf den Mose gestiegen war, um das von Gott verheißene Erbteil zu sehen.“ Er verschloss den Eingang zur Höhle, nachdem er die Bundeslade darin verborgen hatte. Dort soll sie unerkannt bleiben, „bis Gott sein Volk wieder sammelt und ihm wieder gnädig ist (2 Makk 2,5–7). Die apokryphen Makkabäerbücher gehören zu den Spätschriften des Alten Testaments und sind nur in der Septuaginta enthalten. Daher sind sie nicht Teil des jüdischen und protestantischen Bibelkanons. In den 1920er-Jahren behauptete der Amerikaner Antonia Frederick Futterer, er habe im Berg Nebo in Jordanien einen Geheimgang mit einem Verschluss an seinem Ende gefunden, der die Hieroglyphen-Inschrift „Hierin liegt die goldene Bundeslade“ trug. Die Behauptung konnte jedoch nicht verifiziert werden. 1981 behauptete der Amerikaner Tom Crotser, im Berg Nebo, am Ende eines Ganges in einer Krypta, die Bundeslade gefunden zu haben. Auch diese Behauptung konnte nicht verifiziert werden. Der 808 m hohe Berg Nebo liegt im Gebirge Abarim in Jordanien. Auf der Spitze des Berges wurde um 393 eine Kirche erbaut, von der nur noch wenige Reste – Steinblöcke und Teile des Mosaikbodens – übrig sind. Vielleicht sollte man im Untergrund der ehemaligen Kirche suchen. Heute befinden sich auf dem Gipfel des Nebo eine Taufkapelle aus dem Jahr 531 n. Chr. und ein Kloster des Franziskanerordens. Noch im 7. Jahrhundert war der Berg ein viel besuchtes Pilgerziel. Die religiöse Bedeutung dieses Berges ist auch heute noch ungebrochen. Am 9. Mai 2009 sagte Papst Benedikt XVI. während seiner Pilgerreise zu den Heiligen Stätten: Von diesem heiligen Berg lenkt Mose unseren Blick auf die Erfüllung aller Verheißungen Gottes in Christus.  Laut dem 5. Buch Mose 32, 48-52 durfte Mose vom Berg Nebo aus das gelobte Land zwar sehen, ohne es aber selbst betreten zu können. Mose starb auf dem Berg Nebo.

1 Und Mose ging von dem Gefilde der Moabiter auf den Berg Nebo, auf die Spitze des Gebirges Pisga, gegenüber Jericho. Und der HERR zeigte ihm das ganze Land Gilead bis gen Dan 2 und das ganze Naphthali und das Land Ephraim und Manasse und das ganze Land Juda bis an das Meer gegen Abend 3 und das Mittagsland und die Gegend der Ebene Jerichos, der Palmenstadt, bis gen Zoar. 4 Und der HERR sprach zu ihm: Dies ist das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen habe und gesagt: Ich will es deinem Samen geben. Du hast es mit deinen Augen gesehen; aber du sollst nicht hinübergehen. 5 Also starb Mose, der Knecht des HERRN, daselbst im Lande der Moabiter nach dem Wort des HERRN. 6 Und er begrub ihn im Tal im Lande der Moabiter gegenüber Beth-Peor. Und niemand hat sein Grab erfahren bis auf diesen heutigen Tag.

Eine moderne Schatzgräberversion behauptet der Prophet Jeremia hätte die Bundeslade in Qumran versteckt. In der dort gefundenen Schriftrolle aus Kupfer wird von 64 versteckten Schätzen berichtet. Darunter sollen sich auch die Tempelschätze befinden.

Im Talmud (Yoma 52b-53b) wird berichtet dass König Josia die Bundeslade versteckt hat. Josia (reg. ca. 640–609 v. Chr.) war ein König von Juda, der mit acht Jahren an die Macht kam. Er bekämpfte den Götzendienst, renovierte den Tempel und führte Reformen durch, die auf der Wiederentdeckung des Gesetzbuches (vermutlich ein Teil des 5. Buches Mose) basierten. Josia sah die drohende Zerstörung des Ersten Tempels durch die Babylonier (586 v. Chr.) voraus. Um zu verhindern, dass die heilige Bundeslade von den Babyloniern entweiht oder als Beute weggeschleppt wird, ließ Josia sie verstecken. Laut der jüdischen Tradition (Rambam/Maimonides) wurde die Lade in einer geheimen Kammer unter dem Tempelberg versteckt. Unter dem Tempelberg befinden über 14 hektar verbreitete Räume und 50 Tunnel. Zahlreiche davon wurden noch nicht erforscht. Eine andere Überlieferung im Talmud deutet darauf hin, dass ein Priester, der im Holzlagerraum (Lischkat ha-Etzim) des Tempels beschäftigt war, einen Stein im Fußboden bemerkte, der sich von den anderen unterschied oder uneben war. Da das Holzlager ein Ort war, an dem Priester mit körperlichen Gebrechen arbeiteten, fiel die Unregelmäßigkeit auf. Man vermutete, dass unter diesem Stein die Bundeslade vor der Zerstörung des Ersten Tempels durch König Joschija (Josia) versteckt worden war. Bevor der Priester jedoch anderen davon berichten konnte, soll er auf übernatürliche Weise verstorben sein, was als göttliches Zeichen gewertet wurde, dass der Ort geheim bleiben müsse.

In der Bibel (1. Könige 10) wird über den Besuch der Königin von Saba bei König Salomo berichtet. Die Königin (in äthiopischen Überlieferungen Makeda genannt) reiste aus ihrem reichen Reich (vermutlich heutiger Jemen oder Äthiopien) an, um Salomos sprichwörtliche Weisheit zu prüfen. Sie brachte eine große Karawane mit Gold, Edelsteinen und Gewürzen mit. Salomo beantwortete alle ihre Fragen, was sie tief beeindruckte. Laut dem Nationalepos Kebra Nagast zeugte Königs Salomo  mit der Königin von Saba einen Sohn, Menelik I.  Nach der äthiopischen Tradition gilt Menelik I. als der legendäre erste Kaiser von Äthiopien und Begründer der Salomonischen Dynastie im 10. Jahrhundert v. Chr. Die Legende besagt auch, dass Menelik I. seinen Vater in Jerusalem besuchte und bei seiner Rückkehr nach Äthiopien die Bundeslade mitbrachte. 

Demnach wird die ursprüngliche Lade heute in Aksum, in der Kapelle der Tafel (auch Kapelle der Bundeslade)  neben der Kirche der Heiligen Maria von Zion aufbewahrt. Die St.-Maria-von-Zion-Kirche in Aksum ist der wichtigste Kirchenbau der Äthiopisch-Orthodoxen-Tewahedo-Kirche. In der St.-Maria-von-Zion-Kirche wird die Bundeslade ständig von einem Mönch bewacht. Die äthiopische Bundeslade darf nur von diesem Wächter unverhüllt betrachtet werden.  1868 gelang es dem Armenier Dimotheos angeblich, die Bundeslade zu Gesicht zu bekommen und zu beschreiben. Ihm zufolge ist die äthiopische Lade im 14. Jahrhundert in Indien entstanden; die Inschrift sei Alt-Äthiopisch Außerdem habe die Lade keineswegs der Beschreibung in der Bibel entsprochen. Doch die äthiopisch-orthodoxe Kirche behauptet bis heute, die originale Lade in Aksum zu verwahren. Eine andere Theorie zum Verbleib der Bundeslade vertritt der freie Buchautor Oliver Deberling. Er behauptet in seinem Buch „Das größte Geheimnis der Templer“, dass die Überreste der Bundeslade Ende des 19. Jahrhunderts von dem Pfarrer Berenger Saunières (* 1852 † 1917) in der Nähe des Pyrenäendorfes Rennes-le-Château in Frankreich gefunden wurden. Saunières war von 1985 bis zu seinem Tod Gemeindepfarrer in Rennes-le-Château. 

Eine neue aber wahrscheinlich abwegige Theorie behauptet die Bundeslade sei in Irland.  Tea Tephi,  die  Tochter von Zedekia, dem letzten König von Juda floh der Legende nach zusammen mit dem Prophet Jeremia nach dem Fall Jerusalems im 6. Jahrhundert v. Chr. nach Irland und wurde dort zur Stammmutter des britischen Königshauses. Laut den Erzählungen im Buch der Landnahmen Irlands, dem Lebor Gabála Érenn, brachte Tea Tephi mehrere heilige Gegenstände aus dem Tempel von Jerusalem nach Irland. So den Stein des Schicksal, auf dem die israelitischen und später die schottischen und britischen Könige gekrönt wurden. Des Weiteren die Bundeslade und die Harfe von König David.  Laut den Legenden soll Tea auf dem Hügel von Tara in Irland begraben sein. Das Lebor Gabála Érenn ist eine Sammlung von Gedichten und Prosatexten, die die mythologische Entstehung und Geschichte Irlands von der Erschaffung der Welt bis ins Mittelalter beschreibt. Das Lebor Gabála Érenn erwähnt zwar eine mythologische Figur namens Tea, doch die Erzählung von „Tea Tephi“ als biblische Prinzessin ist nicht belegt. Es handelt sich hierbei wohl eher um eine legendäre und mythologische Figur, und nicht um eine historisch gesicherte Person. Auch die Legende, dass der Prophet Jeremia in Irland war, wird nicht durch historische oder biblische Fakten gestützt. Historisch gesehen blieb Jeremia in Judäa und wurde später nach Ägypten verschleppt, wo er wahrscheinlich starb.

Die Lade hier auf der Erde soll sowieso nur ein Nachbau gewesesen sein. Die wahre Lade ist im Himmel. In der Offenbarung Kapitel 11, Vers 19 (das ist, wenn die 7. Posaune ertönt) verehren alle im Himmel Gott und loben ihn und „die Zeit, alle zu verderben, die die Erde verderben“ (Vers 18) bricht an: Die Erde wird von einem Erdbeben und schwerem Hagel betroffen (Offenbarung Kapitel 11, Verse 15 – 19). Dann wird die Originallade wieder auftauchen. Die Bibel sagt: „Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet und in seinem Tempel wurde die Lade seines Bundes sichtbar: Da begann es zu blitzen, zu dröhnen und zu donnern, es gab ein Beben und schweren Hagel.“ (Offenbarung Kapitel 11, Vers 19).

Am westlichen Eingang zum Jezreel Tal in Unter-Galiläa liegt Tel Megiddo. Das ist der Ort, der auf hebräisch „Har Megiddo“ (der Berg von Megiddo) heißt, bzw. der in der Bibel auch als Armageddon bezeichnet wird (Offenbarung 16,14-21). Siehe auch die Offenbarung des Johannes. Dort soll die biblische Endschlacht zwischen Gut und Böse stattfinden (Off 16,16).

Anmerkung des Autors

Die Bundeslade steht in einem engen rituellen und räumlichen Zusammenhang zur Tempelminora (der siebenarmige Leuchter), da beide zu den zentralen, heiligen Gegenständen des alttestamentlichen Stiftszeltes und später des Jerusalemer Tempels gehörten. Die Bundeslade stand im Allerheiligsten (dem innersten Raum) des Tempels. Die Menora stand im davor gelegenen Raum, dem Heiligen. Beide waren durch einen Vorhang getrennt, standen jedoch auf einer Achse und bildeten zusammen die göttliche Präsenz im Tempel ab. Beide wurden laut biblischer Überlieferung während der Wüstenwanderung nach göttlicher Anweisung für die Stiftshütte (Tabernakel) angefertigt. Laut dem Buch Exodus (Exodus 25:31-40) befahl Gott Mose, einen Leuchter aus reinem Gold zu fertigen. Der Leuchterr steht für den brennenden Dornbusch und für die Schöpfung der Welt in sieben Tagen. Ursprünglich stand sie im Ersten Tempel (Salomos Tempel), wurde nach dessen Zerstörung für den Zweiten Tempel neu angefertigt und schließlich im Jahr 70 n. Chr. von den Römern nach Rom verschleppt. Die  Original-Menora gilt als verschollen. Ein weiteres Heiligtum der Israeliten während der Wüstenwanderung nach dem Auszug aus Ägypten war das Stiftszelt (Tabernakel). Es symbolisierte die Gegenwart Gottes (Schechina) in der Mitte des Volkes und diente Mose dazu, Gott zu befragen und Offenbarungen zu empfangen.. Der Innenraum war mit Gold und aufwendigen Stickereien gestaltet und durch vier Decken geschützt. Es enthielt heilige Artefakte wie die Bundeslade, den Schaubrottisch, die Menora (siebenarmiger Leuchter) und den Räucheraltar. Das ursprüngliche Zelt existiert nicht mehr.