Zeitreisen
Die Relativitätstheorie Albert Einsteins bietet verschiedene Möglichkeiten für Zeitreisen.
Die Reise in die Zukunft gilt als bewiesene Realität: Nach der Speziellen Relativitätstheorie (1905) ist Zeit nicht absolut, sondern hängt von der Geschwindigkeit ab. Je schneller man sich bewegt, desto langsamer vergeht die Zeit im Vergleich zu einem ruhenden Beobachter. Würde man fast mit Lichtgeschwindigkeit fliegen, könnten auf der Erde Jahre vergehen, während für den Reisenden nur wenige Tage verstreichen. Die Allgemeine Relativitätstheorie (1915) besagt, dass auch starke Gravitation (z. B. in der Nähe eines Schwarzen Lochs) die Zeit verlangsamt. Dieser Effekt wird täglich beim satellitengestützten System zur weltweiten Positionsbestimmung und Zeitmessung GPS beobachtet; die Uhren in den Satelliten gehen aufgrund ihrer Geschwindigkeit und der geringeren Schwerkraft anders als auf der Erde und müssen ständig korrigiert werden.
Die Reise in die Vergangenheit bleibt theoretisch extrem umstritten: Einstein und der US-amerikanisch-israelischer Physiker Nathan Rosen beschrieben mathematisch Tunnel durch die Raumzeit, die als Einstein-Rosen-Brücken (Wurmlöcher) bekannt sind. Theoretisch könnten diese zwei weit entfernte Punkte in Raum und Zeit verbinden. Solche Brücken sind aber extrem instabil und würden sofort kollabieren, sobald Materie eintritt. Reisen in die Vergangenheit würden ausserdem logische Widersprüche (wie das Großvater-Paradoxon) erzeugen, weshalb viele Physiker, wie auch später Stephen Hawking, sie für ausgeschlossen halten. Das Konzept der Einstein-Rosen-Brücke besagt, dass die Raumzeit so stark gekrümmt werden kann, dass zwei weit entfernte Orte direkt miteinander verbunden werden. Wenn man sich das Universum als ein Blatt Papier vorstellt, müsste man um von einem Ende zum anderen zu gelangen, die gesamte Fläche überqueren. Wird das Blatt jedoch geknickt und mit einer Nadel durchstochen, entsteht eine Abkürzung – das Wurmloch. In der klassischen Theorie fungiert ein Schwarzes Loch als Eingang. Die mathematische Lösung von Einstein und Rosen impliziert auf der anderen Seite ein theoretisches Weißes Loch, das Materie nur ausstößt, statt sie anzuziehen. Die Gleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie lassen solche Brücken zu. Doch es gibt Hindernisse, die einer Nutzung im Wege stehen. Eine echte Einstein-Rosen-Brücke ist instabil. Sie würde kollabieren, bevor auch nur ein Lichtstrahl sie durchqueren könnte. Ausserdem sind diese Brücken in ihrer ursprünglichen Form „nicht-traversabel“. Das heißt Materie würde beim Versuch der Durchquerung durch enorme Gezeitenkräfte zerrissen („Spaghettisierung“) Damit wird in der Astrophysik die extreme vertikale Streckung und horizontale Stauchung eines Objekts bezeichnet, das in ein extrem starkes und ungleichmäßiges Gravitation gerät.
Reisen in die Zukunft: Verlässt man mit einem fast lichtschnellen Raumschiff die Erde und kehrt nach Ablauf einer bestimmten Reisedauer wieder zurück, ist auf der Erde ein längerer Zeitraum verstrichen als an Bord des Raumschiffes. Die Ursache dafür ist die 1Zeitdilatation, die nach der speziellen Relativitätstheorie von Albert Einstein bei derartig hohen Geschwindigkeiten auftritt. Der genaue Ablauf einer solchen Zeitreise ist unter 2Zwillingsparadoxon beschrieben. Ein praktisches Experiment hierzu ist das Hafele-Keating-Experiment mit Atomuhren an Bord eines kommerziellen Linienflugzeugs. Joseph C. Hafele und Richard E. Keating brachten 1971 vier Cäsium-Atomuhren an Bord eines kommerziellen Linienflugzeugs, flogen zweimal rund um die Erde, zuerst ostwärts, dann westwärts, und verglichen die Uhren mit denen des United States Naval Observatory. Gemäß der speziellen Relativitätstheorie läuft die Borduhr langsamer als die Bodenuhr, verliert also an Zeit. Hingegen hat die Borduhr, die sich westwärts und damit entgegen der Erdrotation bewegt, eine geringere Geschwindigkeit als die Bodenuhr, gewinnt also an Zeit. Bei hinreichend großer Reisegeschwindigkeit und Beschleunigung wäre dabei im Prinzip in beliebig kurzer Reisedauer für den Reisenden eine beliebig ferne Zukunft auf der Erde erreichbar. Beispiel: Ein Raumschiff startet von der Erde und fliegt mit einer anfänglichen Beschleunigung von 1 g (entspricht irdischen Gravitationsverhältnissen) zu einem 28 Lichtjahre entfernten Stern. Auf halber Strecke ändert das Raumschiff das Vorzeichen der Beschleunigung und verzögert ebenso stark. Nach einem sechsmonatigen Aufenthalt kehrt das Raumschiff auf gleiche Weise, also bei gleichen Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen zur Erde zurück. Für die Astronauten an Bord des Raumschiffs sind 13 Jahre, 9 Monate und 16 Tage verstrichen (Messung mit an Bord befindlicher Uhr). Auf der Erde sind bei der Rückkehr des Raumschiffs dagegen 60 Jahre, 3 Monate und 5 Stunden vergangen. Bei einer Reise zur Andromedagalaxie, die etwa 2 Millionen Lichtjahre entfernt ist, erhält man bei gleichen Bedingungen, weitaus größere Zeitunterschiede. Für die Erde vergehen etwa 4 Millionen Jahre, während für den Reisenden nur ungefähr 56 Jahre vergangen sind. Bei geringeren Geschwindigkeiten wirkt sich die Zeitdilatation praktisch nicht aus. Je höher jedoch die Geschwindigkeit, desto größer ist auch die Zeitdilatation. Die Lichtgeschwindigkeit (299 792,458 Kilometern pro Sekunde), ist dabei die absolute Höchstgeschwindigkeit. Je länger das Raumschiff beschleunigt, desto näher kommt es zwar an die Lichtgeschwindigkeit heran, es kann diese aber niemals erreichen, geschweige denn überschreiten. Dies ist dem Phänomen der relativistischen Massenzunahme gemäß dem von Einstein entdeckten und in seiner Formel E=mc² formulierten Naturgesetz geschuldet. Je schneller das Objekt, desto größer wird seine Masse und damit der Widerstand, den es weiterer Beschleunigung entgegensetzt. Um ein Objekt ganz auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, wäre rechnerisch eine unendlich große Kraft erforderlich. Kein Objekt, so stark man es auch beschleunigt, kann deshalb je die Lichtgeschwindigkeit erreichen. Reisen in die Zukunft sind aber zumindest theoretisch möglich.
Reisen in die Vergangenheit, hingegen werden von den meisten Wissenschaftlern bezweifelt und als reine Spekulation abgetan. Die Rückreise gilt physikalisch als weitaus schwieriger und ist nach heutigem Stand höchstwahrscheinlich unmöglich. Nach der allgemeinen Relativitätstheorie ist es allerdings denkbar, dass zwei verschiedene Bereiche der Raumzeit über sogenannte Wurmlöcher miteinander verbunden sein könnten. Wenn die beiden Ausgänge eines solchen Wurmloches zwei Bereiche unterschiedlicher Zeit verbinden würden, wäre eine Zeitreise auch in die Vergangenheit möglich. Da Wurmlöcher aber normalerweise nicht sehr stabil sind und schnell zusammenbrechen, ist eine Passage nicht möglich. Möglicherweise könnte man ein Wurmloch mit sogenannter 3exotischer Materie zwar stabilisieren. Die Annahme der Existenz von exotischer Materie ist bisher auch nur spekulativ. Ein Erklärungsversuch geht von der Theorie aus, dass exotische Materie aus Quarks (subatomare Elementarteilchen, aus denen die Protonen und Neutronen aufgebaut sind), besteht. Quarks geben aber noch viele Rätsel auf. Überraschend war unter anderem die Beobachtung, dass Quarks weniger als zwei Prozent zur Protonen- beziehungsweise Neutronenmasse beitragen, obwohl sich die Masse eines Protons bzw. Neutrons eigentlich aus der Summe der Massen seiner Bestandteile ergeben müsste. Die Masse der Quarks wird gemäß dem Standardmodell der Elementarteilchenphysik durch ihre Wechselwirkung, mit dem sogenannten Higgs-Teilchen, erzeugt. Doch unabhängig von jeder Theorie, Fakt ist, dass die für eine Stabilisierung von Wurmlöchern erforderliche Menge an exotischer Materie nach derzeitigem Wissensstand im gesamten derzeit bekannten Universum ohnehin nicht zur Verfügung steht. Eine weitere Möglichkeit von Zeitreisen bieten 4Tachyonen, hypothetische Teilchen, die sich schneller als die Lichtgeschwindigkeit und damit rückwärts in der Zeit bewegen. Tachyonen wurden experimentell bisher noch nicht nachgewiesen, sie existieren nur als mathematische Lösung einsteinscher Gleichungen. Die Gleichungen der speziellen Relativitätstheorie erlauben mehrere mathematische Lösungsmöglichkeiten. Eine davon entspricht den Teilchen der normalen Materie (sogenannte Tardyonen), die sich mit Unterlichtgeschwindigkeit bewegen. Eine andere Lösung erlaubt Teilchen, die sich mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum fortbewegen. Und eine dritte Möglichkeit erlaubt Teilchen, die sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen, eben die Tachyonen.
Wenn man von der theoretischen Möglichkeit ausgeht, dass Zeitreisen in die Vergangenheit irgendwann doch einmal möglich sein sollten, würde sich die grundsätzliche Frage stellen, wie das Paradoxon erklärt werden kann, das sich in diesem Zusammenhang aus der Verletzung der Kausalität ergibt, das sogenannte Großvaterparadoxon. Wenn ein Zeitreisender in der Zeit zurückreist, um seinen eigenen Großvater zu töten, ergeben sich zwangsläufig logische Widersprüche. Geschieht die Zeitreise nämlich vor dem Zusammentreffen des Großvaters mit der Großmutter des Zeitreisenden, würde der Zeitreisende mit der Tötung des Großvaters eine zwingende Ursache seiner eigenen Existenz auslöschen, wodurch wiederum weder Zeitreise noch Mord geschehen könnten. Eine Erklärung bietet vor allem die Mehrweltentheorie. Danach wäre die Vergangenheit, in die man reist, in einer Parallelwelt angesiedelt. Die Hypothese der Existenz von Parallelwelten wurde bereits in der Antike vertreten. Der Physiker Lorenzo Gavassino glaubt, die Quantenmechanik und die Thermodynamik könnten das Großvaterparadoxon aushebeln. Die allgemeine Relativitätstheorie beschreibt Zeit als flexible Dimension, die sich unter extremen Bedingungen, etwa in der Nähe von Schwarzen Löchern, biegen und sogar zu Schleifen formen kann. Solche sogenannten geschlossenen zeitartigen Kurven (Closed Timelike Curves, CTCs) könnten es ermöglichen, in die eigene Vergangenheit zurückzukehren. Dabei stellt sich aber die Frage, was das für die Kausalität bedeutet – also dafür, wie Ursachen und Wirkungen in der Zeit zusammenhängen. Entropie spielt dabei eine zentrale Rolle, denn sie bestimmt, warum Zeit immer vorwärts läuft. Systeme bewegen sich von Ordnung hin zu Unordnung – das ist der sogenannte Zeitpfeil. Forschende nutzen dieses Prinzip, um Vergangenheit und Zukunft voneinander zu unterscheiden. Aber was passiert, wenn man mit Zeitreisen in diese Ordnung eingreift? Die Studie von Gavassino zeigt was passiert, wenn ein System mit hoher Entropie in eine Zeit mit niedriger Entropie reist. Seine Berechnungen zeigen, dass die Quantenmechanik solche Sprünge stabilisieren könnte. In einer CTC würde die Entropie nicht wie erwartet ansteigen, sondern auf einem stabilen Niveau bleiben. Es könnte sogar eine parallele Zeitlinie entstehen, in der die Entropie immer gleich bleibt. Das könnte dazu führen, dass Prozesse wie Altern oder das Bilden von Erinnerungen rückgängig gemacht werden können. In einer Zeitreise-Schleife wären Ereignisse möglicherweise umkehrbar oder könnten ganz verschwinden. Gavassinos Erkenntnisse werfen ein neues Licht auf das Verhältnis von Ursache und Wirkung und zeigen, wie die Quantenmechanik das Verständnis von Zeitreisen komplett verändern könnte.
Das Konzept von Zeitreisen stellt die Physik trotz aller neuen Erkenntnisse und Theorien dennoch immer wieder vor neue Rätsel. Wurmlöcher stellen sich nun als mögliche Lösung dar. Die theoretischen Physiker Valeri P. Frolov und Andrei Zelnikov von der University of Alberta haben sich zusammen mit Pavel Krtouš von der Karls-Universität in Prag interpretieren Wurmlöcher, auf eine neue Art. Die Idee ist, dass die Relativitätsgesetze es Quantenpartikeln ermöglichen könnten, ihre physikalischen Grenzen zu überschreiten. Das Ziel: Die Nutzung von Wurmlöchern für Zeitreisen.
Zeitreisen: Sind Wurmlöcher der Schlüssel?
Die Spekulationen, dass solche Verwerfungen im Universum es Menschen ermöglichen könnten, Galaxien oder die Zeit schnell zu durchqueren, sind trotz aller Skepsis nicht ganz von der Hand zu weisen. Diese Idee könnte die komplexe Kluft zwischen der Quantenphysik und der Allgemeinen Relativitätstheorie möglicherweise überwinden. Quanteneffekte können Zeit und Entfernung auf mikroskopischer Ebene flexibel machen, während sich die Raumzeit auf einer größeren kosmischen Skala aufgrund der Schwerkraft ausdehnen und zusammenziehen kann. Wenn eine beträchtliche Masse an einem Ort konzentriert wird, verzerrt sich die umgebende Raumzeit und bildet eine Struktur mit zwei Außenflächen, die durch ein Wurmloch verbunden sind. Dieses Wurmloch dient zwar nicht als Weg für Materie, aber verschränkte Objekte auf beiden Seiten können miteinander verbunden bleiben. Frolov, Krtouš und Zelnikov erweiterten diese Annahmen um das Konzept eines Ringwurmlochs. Dieses unterscheidet sich von den sphärischen Raumzeitverzerrungen, die mit Schwarzen Löchern assoziiert werden, indem es flache Bereiche des Universums miteinander verbindet. Konkret handelt es sich dabei um eine hypothetische topologische Eigenschaft der Raumzeit, die auf den Konzepten von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie und der theoretischen Physik basiert. Während ein herkömmliches Wurmloch in der Regel als Tunnel dargestellt wird, der zwei weit entfernte Regionen des Universums miteinander verbindet, hätte ein Ringwurmloch eine ring- oder torusähnliche Form. Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie sich ein solches Ringwurmloch verhalten würde. Es könnte zum Beispiel eine Struktur sein, die wie eine Abkürzung durch die Raumzeit wirkt, ähnlich wie ein herkömmliches Wurmloch. Denkbar wäre etwa, auch dass es eine zwar am selben Punkt im Raum, aber an einem anderen in der Zeit ausspuckt – das Resultat wäre eine Zeitreise. Frolov, Krtouš und Zelnikov kamen im Rahmen ihrer Studie zu dem Schluss, dass ringförmige Massen einzigartige Verzerrungen in der ansonsten flachen Raumzeit verursachen können. Dieses theoretische Schlupfloch könnte verschiedene Punkte im Universum oder möglicherweise sogar verschiedene Universen miteinander verbinden. Die Forscher analysierten auch den Einfluss einer statischen Masse und die Folgen, die sich daraus für das Wurmloch ergeben, wenn sich die Ein- und Austrittspunkte des Wurmlochs im selben Universum befinden. Eine Schlussfolgerung daraus ist das Konzept einer geschlossenen zeitähnlichen Kurve, die es einer Entität oder einem Lichtstrahl theoretisch ermöglichen könnte, genau zu seinem Ursprungspunkt in Raum und Zeit zurückzukehren. Dies wirft das faszinierende, aber umstrittene Konzept der Zeitreise auf. Doch ddie Verwirklichung einer Zeitreise stößt auf zahlreiche Hindernisse, was auch der verstorbene Physiker Stephen Hawking bereits vermutete.
In der Mojave-Wüste steht das sogenannte Integratron, ein Kuppelgebäude das nach Aussage seines Erbauers eine Zeitmaschine sein soll. Die Anweisungen zum Bau habe er von Außerirdischen erhalten, mit denen er tepathischen Kontakt gehabt habe. Leider funktioniert die Maschine nicht da ihr Erbauer vor Fertigstellung verstarb. Die Baupläne sind leider nicht mehr vorhanden.
Das 1943 angeblich duchgeführte Philadephia-Experiment durch die US Navy, diente dem Zweck den Geleitzerstörer USS Eldridge mittels starker Magnetfelder unsichtbar zu machen. Das Experiment soll auf Albert Einsteins einheitlicher Feldtheorie basieren. Nachdem das Schiff verschwunden war tauchte es 1969 kurzzeitig in Norfolk auf, verschwand wieder um dann 1943 in Philadelpia wieder aufzutauchen. Dann verschwand es wieder und tauchte 1983 in Lake Mead wieder auf. Alles nur Seemannsgarn oder Verschwörungstheorien oder doch die Wahrheit ? Die Geschichte stammt hauptsächlich von Carl Meredith Allen (alias Carlos Miguel Allende), der zwölf Jahre später Briefe über das Ereignis schrieb. Es gibt aber keine offiziellen Aufzeichnungen oder Zeugen, die das Experiment bestätigen. Die veröffentlichten Logbücher der USS Eldridge sollen zudem zeigen, dass das Schiff im Oktober 1943 nicht in Philadelphia, sondern in New York und auf anderen Routen im Einsatz war. Aber vielleicht ist alles auch nur eine Verschleierungstaktik der US Regierung, da die Folgen grauenhaft gewesen sein sollen. Einige der Besatzungsmitglieder sollen teilweise mit dem Metall des Schiffes verschmolzen gewesen sein.
1Zeitdillatation beschreibt in der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) das Phänomen, das die Zeit in schnell bewegten Systemen langsamer verstreicht als in langsamer bewegten. Anders gesagt: Bewegte Uhren gehen langsamer. Dabei ist zu beachten, dass die Bewegung eines Systems relativ ist. Die Zeitdilatation ist umso stärker, je größer die Relativgeschwindigkeit ist. Der Maßstab ist die Lichtgeschwindigkeit.
2Das Zwillingsparadoxon, ist ein Gedankenexperiment, das einen scheinbaren Widerspruch in der speziellen Relativitätstheorie beschreibt. Ein Zwilling fliegt mit nahezu Lichtgeschwindigkeit zu einem fernen Stern, während der andere Zwilling auf der Erde zurückbleibt. Anschließend kehrt der reisende Zwilling mit derselben Geschwindigkeit wieder zurück. Nach der Rückkehr zur Erde stellt sich heraus, dass der dort zurückgebliebene Zwilling älter ist als der Gereiste. Dies ist eine Folge der Zeitdilatation. Die Höhe des Altersunterschieds zwischen den Zwillingen bei der Rückkehr wird durch die Geschwindigkeit der Reise und durch die zurückgelegte Entfernung bestimmt. Die Reisegeschwindigkeit nahe der Lichtgeschwindigkeit bewirkt zusammen mit den astronomischen Entfernungen zum fernen Stern einen Altersunterschied von mitunter vielen Jahren.
3Mit exotischer Materie sind im allgemeinen Teilchen gemeint, die nicht aus Elektronen, Protonen und Neutronen aufgebaut sind, und im Speziellen auf hypothetische Materie mit negativer Energiedichte. Materie mit negativer Energiedichte kann theoretisch zur Erzeugung von Wurmlöchern oder der Realisierung eines Warp-Antriebs dienen. Es gibt allerdings keine Hinweise auf die Existenz solcher Materie. Insbesondere ist Antimaterie kein Beispiel für Materie mit negativer Masse, da auch Antimaterie Masse und damit eine positive Energiedichte hat. 4Tachyonen sind hypothetische Teilchen, die sich schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Experimentell kann man Tachyonen mit elektrischer Ladung ausschließen, da sie durch Tscherenkow-Strahlung sehr leicht nachweisbar wären. Ebenso können Tachyonen mit Farbladung ausgeschlossen werden, die der starken Wechselwirkung unterliegen. Schwach wechselwirkende, nicht oder nur gravitativ oder durch hypothetische andere Kräfte wechselwirkende Tachyonen können jedoch vom experimentellen Standpunkt her nicht ausgeschlossen werden. Seit den 1980er Jahren befassen sich einige Physiker mit der These, dass Neutrinos Tachyonen sind.